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Meine letzten öffentlichen Beiträge aus dem Fediverse.

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Was ist hier der Wunsch der Politik?

- da wir Fachkräftemangel haben, wollen wir es für Mitarbeiter noch unangenehmer machen, damit sie möglichst wegbleiben?
- Mehr Infektionen während des Arztbesuchs?
- Alle Leute sollen sich morgens krank in die kleine Arztpraxis schleppen?
- Arbeitnehmer auf dem Land sollen morgens krank erst eine Reise zum Arzt machen?

Wo ist das denn eine den Arbeitnehmern dienende Regelung?

@spdbt

#politik #spd #cdu #krankschreibung

ntv
BREAKING NEWS
Breaking News
Koalition plant schärfere Regeln für
Krankschreibungen
02.07.2026 09:18
Die Möglichkeit zu telefonischen Krankschreibungen soll nach Plänen der Koalition abgeschafft werden. Für Beschäftigte soll zudem die verpflichtende Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung eingeführt werden, wie Union und SPD mitteilen.
ntv BREAKING NEWS Breaking News Koalition plant schärfere Regeln für Krankschreibungen 02.07.2026 09:18 Die Möglichkeit zu telefonischen Krankschreibungen soll nach Plänen der Koalition abgeschafft werden. Für Beschäftigte soll zudem die verpflichtende Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung eingeführt werden, wie Union und SPD mitteilen.

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@spdbt Es geht der Regierung nicht um das Wohlergehen der Arbeitnehmer. Man will die Ursache für Krankschreibungen auch nicht angehen. Man schikaniert einfach die Arbeitnehmer, weil man keine soziale Politik machen und keine Lösungen erarbeiten will.

Man spekuliert einfach, dass die Arbeitnehmer zukünftig krank arbeiten. Und Kollegen infizieren, die dann auch krank arbeiten.

Denn das ist nach der Politik „ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“.

Helau 🎉

Um die Zahl der Krankheitstage zu reduzieren, möchte die Koalition außerdem die telefonische Krankschreibung abschaffen. Für Beschäftigte soll zudem die verpflichtende Vorlage einer
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag der
Erkrankung eingeführt werden.
Um die Zahl der Krankheitstage zu reduzieren, möchte die Koalition außerdem die telefonische Krankschreibung abschaffen. Für Beschäftigte soll zudem die verpflichtende Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung eingeführt werden.

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Muster-Vorlage für eine Email an den (eigenen) Bundestagsabgeordneten der @spdbt

Sehr geehrte/r Frau/Herr Abgeordnete/r,

mit Verwunderung habe ich die Ankündigung verfolgt, dass die Koalition die telefonische Krankschreibung abschaffen und künftig bereits ab dem ersten Krankheitstag verpflichtend eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangen möchte.

Ich möchte Ihnen meine Missbilligung dieser Pläne zum Ausdruck bringen und Sie bitten, diese Regelungen kritisch zu hinterfragen. (1/8)

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Mir erschließt sich nicht, wie diese Maßnahmen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern helfen sollen oder wie sie mit dem sozialpolitischen Anspruch der SPD vereinbar sind.

Aus meiner Sicht ergeben sich vielmehr zahlreiche Nachteile:

* Erkrankte Menschen müssten sich bereits am ersten Krankheitstag, oftmals mit Fieber oder einer ansteckenden Infektion, in eine Arztpraxis begeben, obwohl Ruhe und Isolation medizinisch sinnvoller wären. (2/8)

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* Dadurch steigt das Risiko, andere Patientinnen und Patienten sowie das Praxispersonal anzustecken.
* Gerade in ländlichen Regionen bedeutet ein Arztbesuch häufig längere Anfahrtswege. Auch das erscheint mir für akut erkrankte Menschen kaum zumutbar.
* Hausarztpraxen, die ohnehin stark ausgelastet sind, würden zusätzlich mit Besuchen belastet, die häufig nur dem Zweck der Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dienen. (3/8)

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* Die Regelung trifft zudem insbesondere Menschen mit ohnehin schwierigen Lebenssituationen, etwa Alleinerziehende, Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder die bereits genannte Beschäftigte in ländlichen Regionen, und erschwert ihnen den Umgang mit einer ohnehin belastenden Krankheit zusätzlich.
* Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Beschäftigte unter einen Generalverdacht gestellt werden, ihre Krankheit missbräuchlich auszunutzen. (4/8)

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Besonders irritiert mich, dass diese Pläne in einer Zeit des Fachkräftemangels verfolgt werden. Statt die Ursachen hoher Krankenstände, etwa Arbeitsverdichtung, psychische Belastungen, Personalmangel oder unzureichende Prävention, anzugehen, entsteht der Eindruck, dass vor allem die Hürden für eine Krankschreibung erhöht werden sollen. (5/8)

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Ich befürchte, dass dies viele Beschäftigte dazu verleiten wird, trotz Krankheit zur Arbeit zu gehen. Das hilft weder den Betroffenen noch den Arbeitgebern. Im Gegenteil: Krankheiten können sich in Betrieben leichter ausbreiten, Kolleginnen und Kollegen werden angesteckt und am Ende entstehen möglicherweise sogar längere Ausfallzeiten. (6/8)

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Deshalb möchte ich Sie fragen: Wo bleibt bei diesem Vorhaben die soziale Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Worin besteht der konkrete Nutzen für die Menschen, die jeden Tag arbeiten und im Krankheitsfall auf ein praktikables und vertrauensvolles Verfahren angewiesen sind? (7/8)

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Ich würde mich freuen, wenn Sie sich innerhalb der SPD dafür einsetzen, diese Pläne noch einmal kritisch zu überdenken und stattdessen Maßnahmen zu fördern, die die tatsächlichen Ursachen von Erkrankungen und hohen Krankenständen bekämpfen.

Für eine Rückmeldung zu Ihrer Einschätzung und Ihrer Position zu diesem Vorhaben wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

[Ihr Name]

#muster #email #spd #krankschreibung (8/8)

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